In guter Stimmung, mir gleich noch ein paar Idioten vorzuknöpfen. Das sind jene, die es sich herausnahmen, mir Prognosen zu stellen. Du wirst nie und so weiter. Sodann die Alleswisser, die jedes Gespräch im Keim erstickten mit ihrer erschöpfenden Art unentwegten Rechthabens und Dominierens. Ich zünde ihnen eine Kerze an. Ich gedenke auch jener, die mir Angst einflößen wollten und mit Pessimismus die Zukunft verätzten. Trübe Aussichten durch solche Scheiben. Fenster putzen oder einwerfen. Dann noch die angeblich Politischen mit ihren verpfuschten Existenzen. Politisieren ist Ausflucht und hat mit Politik nichts zu tun. Nicht sehr originell, dauernd die Verhältnisse zu attackieren, die Gewinnsucht der Herrschenden anzuprangern und nicht zu bemerken, daß man selbst unentwegt schmarotzt. Es ist doch ganz offensichtlich, daß sie sich eine politische Theorie zurechtlegen, die ihre eigene Lebensweise entschuldigt oder sogar rechtfertigt. Auf diese Weise sitzen sie trocken unterm Überbau und mümmeln das Heu der theoretischen Moral. Politik ist eine mühevolle Angelegenheit des Einwirkens und Ausgleichens. „Die Kunst des Möglichen“ nannte Bismarck sie. Es gibt ausgesprochene Talente in dieser Sparte. Als letztes möchte ich allen danken, die mich beim Trampen haben stehen lassen. Während ich wartete, daß sich einer erbarmte, hatte ich viel Zeit nachzudenken. Man lernt doch eine Menge von denen, deren Verhalten einem nicht gefällt. Vermutlich hat man sie nötig. Wer springt, muß sich von etwas abstoßen.
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