Am Donnerstag warf sich in Friedenau jemand vor die Schnellbahn, der Zug, gerade angefahren, bremste ab, das leise Zittern in der Stimme der Fahrzeugführerin, als sie durchsagte, daß wir warten müßten auf „die Einsatzkräfte“. Sie kamen zahlreich, nach wenigen Minuten, wir sahen Polizisten, Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter, wie sie an uns vorbeigingen nach vorn, dorthin, wo der Körper lag, unter der Bahn. Der Sanitäter mit der Wiederbelebungstechnik auf dem Rücken ging hin und kehrte kurz darauf zurück. Wir saßen auf unseren Sitzen und sahen die Einsatzkräfte, ihr zögerndes, schließlich entschlossenes Dorthingehen, auch ihre Blicke, als sie zurückkehrten. Dann wurde evakuiert, die Türen wurden geöffnet, wir mußten den Zug verlassen, den Bahnsteig, die Station. Aus den vorderen Waggons mußten sie mit Notleitern aussteigen und über den Schotter des Gleisbetts zurück. Hier fährt erstmal kein Zug mehr, sagte einer der Polizisten, als wir den Bahnsteig verließen. Die Gesichter der Feuerwehrleute …
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