Bunte Flügel

Was mich zu beherrschen droht, mich anfällt wie ein Schlimmes in der Nacht, ist die Angst vor der Tiefe und Unerreichbarkeit einer Traurigkeit, die sich verbindet mit der Traurigkeit jener Seelen, die mich auf den ersten Blick erkennen, und ich sie. So werden wir uns helfen können und auch müssen, eines Tages sogar verstehen. Ich mag mein Schicksal, ich nehme an. Es hätte flacher kommen können. Der Mond heute halbiert, wir saßen zwischen den Mücken und ließen uns stechen. Man muß auch geben können, sogar Blut. Die Dinge geraten ins richtige Gleis, dachte ich eben, doch nur, wenn man sie läßt. Es ist spät, ich werde schlafen und träume interessant. Nicht von Mücken, sondern von alten Schmetterlingen.


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