Wie schön übrigens, wenn einem ein Mensch zuhört und nicht sofort bemüht ist, die Rede auf das zu lenken, was sie oder ihn selbst angeht. Wie berückend, wenn das, was einen bedrückt, ernstgenommen und nicht ganz schnell wegerklärt wird. Kaum jemand hat mehr Zeit für irgendwen – nur für irgendwas. Daher das Gehetzte, Abgestürzte, Unzuständige in den Begegnungen. Alle sind allein, das heißt: Jeder ist allein. Die Berührungen sind flüchtig und wie nicht gewährt. Schattenhaft umschleiern wir die Augenblicke der Existenz, unseres Niegewesenseins. Lebhafter Widerspruch? Ach, wie sehr mich das freut.
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