Es war zu jener Abendstunde, da die einen von der Arbeit nach Hause und die anderen zu einer Verabredung fahren, einem Kino- oder Restaurantbesuch. Gleich fünf abgerissene Junkie-Bettler zogen durch den bandwurmlangen U-Bahnzug, als seien die Fahrgäste zu plündern wie ein Weihnachtsbaum voll Rauschgold. Sie waren sich Konkurrenz und es ging lautstark zu. Zusätzlich trat ein Trunkener ein, der Alkohol hatte das Böse in ihm zum Vorschein geholt. Er zupfte einem Mann in mittleren Jahren an dessem Patriarchenbart, was dieser humorvoll nahm und sich fortbewegte, als er bemerkte, wie es um den Zudringlichen bestellt war. In einer der Eingangstüren standen Plastiktüten randvoll mit Plastikflaschen, der Ausbeute des Nachmittags und Abends, dort hingestellt von einer Frau, die sagte: Das sind die Flaschen, aber ich brauche noch etwas mehr. Am Hermannplatz stiegen sie aus, alle fünf, auch der Trunkene hatte sein Ziel erreicht. Mittlerweile grölte er oder sang. Das fand Gefallen auf der Etage, man lachte, einige spuckten aus.
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