Winterkind

Umgeben von Kälte, umnachtet von Finsternis. Aber die Kerzen, der Ofen, die Stille. Erzählungen und Lieder, der weiße Schnee. Geborgen in den frühen Abendstunden – gefolgt von der endlosen Nacht, die dem Kind die bösen Träume bringt. Sie kommen dich holen, du bist leicht genug für sie. Ihre scharfen Krallen. Das heilt nicht aus, das bleibt stecken wie eine Dolchspitze. Sie nennen es Urvertrauen. Das Schlimmste geschieht.


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