Daß sämtliche Beziehungen des Menschen der Ökonomie unterliegen, mag zutreffen. Doch nicht ihr allein. Dort, wo sie bestehende Beziehungen zerstört, wird deutlich, wie kalt sie ist. Sie, die selbst nicht ist, kein Wesen besitzt, keinen Charakter, sondern zusammengebaut wird aus Vorstellungen von Notwendigkeit, aus Wünschen und Befürchtungen, auch aus Angst. Ökonomie ist Haushaltsführung und Zuteilung, eigentlich eine Technik der Bedürfnisbefriedigung nach Praxis und Theorie. Wessen bedarf ein Mensch und wer benötigt wieviel? Um das wird permanent gestritten, kein Ende des Kampfes in Sicht. Die Vernunft steht abseits und lächelt nicht.
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