Die Erscheinungen des Lebens sind eng mit Gründen umstellt. Aus guten Gründen, sagen sie. Warum tust du das? Die Gründe sollen die Handlung verteidigen, auf ihnen soll sie gründen. Grundlos steht nichts. Die Mauer vor meinem Augen, der Blumentopf darauf, die Nummer 9 auf der schmalen Tür. Und über uns der gemeinsame Himmel, hellgrau wie ein ungebleichtes Laken. Wie spitze Speere ragen die Gründe aus der Erscheinung, ein anderes Bild. Braucht das Glück einen Grund?
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.