Unter Menschen 2

Es gab auch mal eine Zeit, da lebte ich ohne Kinder. Ich wußte nicht, wie sie sind, was sie ausmacht, wie sie handeln – hatte das vergessen. Eine Gefangenschaft war das, meinetwegen. Ich lebte damals auch ohne Zeit. Manchmal lebe ich heute noch ohne Zeit – oder fern der Zeit, neben ihr, unter oder über ihr. Mit einem Wort: sie interessiert mich nicht sonders. Mein Gott, die Zeit. Es gibt sie durch uns, ansonsten gäbe es nur Veränderung, zyklischen Wandel, nichts Beunruhigendes. Wir alle sterben, nicht nur der alte blinde Kater, der die Treppe hinunterstürzt und sich das Rückgrat bricht.


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