Regen, wunderschöner Regen, o Herr – an wen sich wenden – laß es regnen, wir sind verdurstet hier sommers, die Trinkwasservorräte sind angegriffen, füll sie auf. Das geschieht nun, Tag für Tag, wie ich hoffe, das macht mich euphorisch, als sei ich selbst ein Brunnen, eine Quelle, Spendendes. Ich bin verliebt in das feine Flüstern des Regens, ich könnte mich in den Hof stellen, die Arme ausbreiten und den Mund öffnen, aber das wäre zu pathetisch, sicher wäre das viel zu pathetisch.
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