Mag sein, es gibt eine Grenze dort draußen, die das, was wir kennen, von dem trennt, wohin wir nicht reichen. Sicher liegt dort Schnee, kniehoch, hüfthoch, man muß aufpassen, darf sich nicht überschätzen. Man kann den Motorschlitten nehmen, um nachzusehen; ein Gewehr wird nicht schaden, die Leute erzählen sich Geschichten, die ins Wundersame gehen. Ein zugefrorenes Meer spielt darin, Winde, die ihre Richtung wechseln in schneller Folge. Selbst die Sterne behaupten nicht ihren Platz, schwimmen davon. Schwimmen davon, genau so lautete die Depesche des letzten Gesandten; er wird seit Tagen vermißt. Dieser Ort, sagt die Tankstellenpächterin, ist von Anfang an verflucht. Gottsgedenk, sagt sie, so nennt man keinen Ort, so nennt man ein Kraut, eine Wiesenblume, einen Andachtswinkel am Rande eines Feldes. An uns fährt alles vorbei, es gibt uns nicht, nicht für die anderen, nur für uns, das ist schrecklich. Sie schreit, als sie sagt: Das ist schrecklich.
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