Mit der Zeit lernt sich manches. Zum Beispiel eine Ahnung davon zu bekommen, was ich anrichten kann, unter gegebenen Umständen. Eine Ahnung zu entwickeln dafür, daß ich nicht hineinpasse ins Arrangement, daß ich mich daneben benehmen werde, selbst wenn ich mir ernsthaft vorgenommen habe, exakt dies nicht zu tun. Eine Ahnung dafür, daß ich fehl am Platz sein kann. Falscher Ort, falsche Stunde. Man kann nicht überall sein, vor allem: man muß nicht. Ganz und gar unnötig, jederzeit zu erscheinen. Sogar eine Form von Wahnsinn zu glauben, dies sei unbedingt vonnöten. Die meisten Verhältnisse finden gut ohne mich statt, das ist so tröstlich. Aber das Herz, das schlägt laut dazu und wird sich später beruhigen.
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