Daß ich halbtot war, bemerke ich erst, wenn ich wieder lebe. Nicht ganz tot, das hätte ich gemerkt, dann hätte ich liegen müssen im Dunkeln, kalt und allein und verlassen von allen guten Geistern, oder mit ihnen ganz woanders und märchenhaft weit entfernt oder mitten unter den Lebendigen unbemerkt, schemenhaft wie eine Erinnerung oder ein flüchtiger Gedanke. Das ist ein Tag, er gibt Licht und Wind und Regen, ist märzhaft und schüchtern verspielt. Die Wolken spielen fangen, die kleinen Meisen turnen leicht im Gebüsch. Aber es geht um Nahrung. Leben braucht Nahrung.
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