Vor der Revolution

„Schnee kommt, diesen Winter. / Schnee kommt. / Wirbelt heftig über die kalte Erde. / Die Welt ist diesen Herbst trauriger geworden. / Wie können wir die Fröste überleben. / Ich weigere mich zu glauben, es gebe keinen Gott. / Laß mein Gebet, wie einen Strom, / wie eine geflüsterte russische Silbe von Kerze zu Kerze fließen, / in Erwartung von etwas Größerem. / Meine Seele erstarrt in Furcht und der Tod lauert. / Kaltblütig, ohne zu zittern, / erscheint das Stöhnen des Sturms wie lebendig, / auf der Suche nach einem Entkommen, / und wirbelt seine grauen Haare herum. / Und es hält die Erde in seinen Fängen.“

Gedicht des Dichters Bessonow in Der Leidensweg


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