Wo der Himmel ins Spiel kommt, ist literarisch die Hölle nicht weit. Das Hin und Her über uns. Erst Wolkenherden, dann die fernen Sterne. Es wird mobilisiert, Menschen schlafen vor mir ein. Spektakel des Ringens, der Winter wehrt sich wie noch jedes Jahr, niemand ist überrascht. Der Himmel voller Schwärze und Drohung, ich beobachte das, am Tisch sitzend, nachmittags, fast stockt mir der Atem. Dann prasselt es los, aber gar nicht bedrohlich, es muß nur runter. Dann schiebt jemand (niemand) die Wolken weg, nicht alle, nur ein paar von ihnen. Panzerlukengleich entsteht eine Öffnung, durch die geht der Blick ins helle Blau einer weiten Ferne. Schon kehrt der schwere Regen zurück, läßt sich bringen von dunklen Wolken, die sind geladen und voll, laden ab. Schon grinst die Sonne, dieses süße Luder. Spielplatz im Regen, die Geräte funkeln, das machen die tausend Tropfen. All das jagt sich, trifft sich, kämpft. Wann dachte ich zuletzt ans Sterben?
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