Wir wollen viel und können nicht die Hälfte davon. Zwischen Wollen und Können liegt die Märzrinne, eine Art Graben, raumzeitlich wie alles Wirkliche und Wirksame. Eigentlich wird zur wichtigen Vokabel. Ja, ginge es ums Eigentliche und könnte das Eigene sich bahnen, wäre manches anders. Doch bevor es anders wird, muß die Märzrinne überwunden oder durchschritten werden, ausgehalten auch. Wir sind nicht unsere Pläne, ich bin nicht meine Gedanken. Sollen die Tage ins Land gehen, dort gehören sie hin. Ich bin froh über jeden, der überhaupt noch lebt. Vollmond erst Donnerstag, ich hätte wetten mögen, er sei jetzt. Eine Einschätzung, so übereilt wie alles dieser Tage. Manchmal weinen, dann schon lachen, sich gefoltert fühlen, symbolisch sterben. Der April wird zum Mai, sagt man. Dann ruft der Kuckuck, dieser gräßliche Schelm.
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