Nach außen herein, nach innen hinaus

Über den Zusammenhang und das Verhältnis von hell und dunkel, Tag und Nacht, Licht und Finsternis läßt sich gut meditieren. Sie fließen ineinander wie jene weichen Linien im Taiji. Sie folgen und ermöglichen einander. Ein dynamisches Prinzip des Fließens und gegenseitiger Verdrängung, in der keine der beiden Mächte siegen kann. Denn das bedeutete das Ende von Leben und Welt.

Man spricht von sich ergänzenden Gegensätzen. Die beiden Einschlüsse auf dem Bild des Taiji gefallen mir besonders. Das Helle enthält den Kern des Dunklen und umgekehrt. Auch so erklärt sich der stetige Wandel. Was ich im anderen bekämpfe, liegt in mir verborgen. Was ich außen suche, liegt im Innern. Verborgen und geborgen.

Ich höre Godspeed You! Black Emperor aus Montreal, Lift Yr. Skinny Fists Like Antennas to Heaven, und wollte eigentlich über Postrock schreiben.


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