Aber es würde noch schlimmer

Es gibt Tage, die scheinen der Traurigkeit vorbehalten. Vielleicht liegt es an mangelnder Widerstandskraft. Die Filter versagen, der Frohsinn versiegt. Tage von erschütternder Banalität. Was machen wir denn hier? Ist das das Leben? So wollen wir es führen – als das Beste, was uns einfällt? Wo bleibt die Erfrischung? Blick aus dem Fenster in das Dunkel des späten Nachmittags. Im Lichtrock der Straßenlaternen bewegen sich Artgenossen, streben nach vorn, dort liegt was für sie. Um die Ecke gibt es eine Bushaltestelle, etwas weiter ein großes Kaufhaus. Bald beginnen die Weihnachtseinkäufe, das Fest der Liebe naht. Das wiederholt sich Jahr für Jahr, nichts wird dadurch besser.


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