Angst im Dunkeln? Angst vor Melancholie, Weltschmerz und Skepsis? Melancholie mit Depression verwechseln, Traurigkeit auch? Das klingt aber negativ … Positiv ist Trumpf, das sticht. Die Zukunft ist hell und groß, denn „sie“ muß. Danach richtet sie sich bekanntlich nicht – sie, die sich nicht richten kann und muß. Mich interessiert das Dunkel, von dort sieht man so schön das Licht. Man kann auftauchen und emporschießen – wieder abtauchen, um Kräfte zu schöpfen. Und die Schätze liegen stets in der Tiefe. Untergrund ist der tiefere Grund unter dem Grund. Ich fürchte nicht das Dunkel, setze es vielmehr voraus, auch im Menschen. Besonders dort.
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Fällt mir sogleich Richard Wagner ein. Traulich und treu ists nur in der Tiefe. Grrr! Und Neuköllner U-Bahnstationen.