Es war nicht alles schlecht, erkannten und sagten sie. Das schien eine Leistung zu sein. Vielleicht wollten sie eigentlich etwas ganz anderes sagen, nämlich: Das meiste war gut. Schließlich hatten sie es selbst erlebt, erleben müssen und erleben dürfen. Es – das Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt. Das Leben auf Atlantis. Irgendwo im Nirgendwo, auf einer untergegangenen Insel im Weltmeer der Geschichte und des Wandels der Zeiten und Gezeiten. Das Eiland war abgesoffen, nun stritt man um Erbe und Erinnerung. Es war nicht alles schlecht, man hat dort geliebt und gehofft, gelacht und gelitten. Unwiderruflich dahin. Nicht einmal die eigene Erinnerung reicht dorthin noch zurück. Nicht nur Entfernung der Zeit, Entfernung vor allem des Blicks. Dazu die Photographien – das muß ich gewesen sein – so sah ich damals aus – was habe ich mir bloß dabei gedacht, so auszusehen? Die Insel ist nicht mehr zu besichtigen, die Insel ist viele Inseln. Sie sind fort, liegen am Grunde des Ozeans. Manchmal steigen Blasen auf.
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