Sobald es draußen regnet, fühlt es sich drinnen gut an. Ganz gleich, ob in einem Stall, einem Bushaltehäuschen, einer Straßenbahn. Legendäre Autoregenfahrten mit winkenden Scheibenwischern bei perfekter Musik hinein in das Grau eines weiteren Streckenabschnitts von hier nach sonstwo. Dort warteten Freunde. Kaum beginnt es zu regnen, werden die Gespräche besser. Das Elementare schlägt durch, leise und unaufdringlich. Des Himmels Kind, der Wind, saust durch geschwind. Horizontal. Das kann der Regen nicht, er verbindet Himmel und Erde, zieht die Fäden, erfrischt. Nie schmeckte der Kaffee besser als damals, aber nicht wegen damals, sondern wegen des Regens, der ausgegossen wurde, und ich saß in diesem Bushäuschen und bereitete mir auf dem Gaskocher einen Instantkaffee, trank ihn aus dem Blechbecher, vorsichtig, um mich nicht zu verbrennen. Neben mir der Rucksack, schwer wie ein Hund oder ein kleines Schaf.
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