Fußball spielender Dackel

Tempelhofer Feld. Dort sah ich gestern einen Fußballer, der war so viel kleiner als die Jungen, mit denen er spielte, daß sie achtgeben mußten, nicht auf ihn zu treten. War er am Ball, hatten sie kaum mehr eine Chance. Er dribbelte mit dem Kopf, der Brust und den krummen Beinchen. Sprang der Ball auf, nahm er ihn mit dem Kopf ein Stück des Wegs, zweimal dreimal auf dem Kopf jonglierend. Dieser Winzling war unermüdlich und schwer vom Ball zu trennen. Vielleicht hieß er Messi, vielleicht trug er auch einen ganz gewöhnlichen Namen. Der Mann, den ich fragte und der zu den Jungen gehörte, wußte es nicht. „Der ist hier einfach angekommen, hat wohl gesehen, daß Fußball gespielt wird.“ Alle freuten sich und sahen beifällig von oben auf ihn herab, hatten aber allmählich genug, und er bellte und wollte mehr. Weiter, weiter, nicht aufhören!


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