Unterschiedliche Bedürfnisse. Die einen werden still, die anderen benötigen Witze. Pfeifen im Wald, wenn man sich fürchtet. Oder sich zusammenkauern und in einer Kuhle zwischen zwei Wurzelsträngen an einen mächtigen Baumstamm gelehnt verharren. Es raschelt im trockenen Laub des letzten Herbstes. Wir zitierten damals Rilke: Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben … Wann war das? Irgendwann letztes Jahr, da hatten wir die alten Sorgen, noch nicht diese neuen. Der schönste Satz, den ich diese Woche erhalten habe, stammt von Michael: „In diesen Zeiten der Krise stimmen bei mir Außen- und Innenwelt recht gut überein.“ Darüber denke ich immer noch nach.
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