Haus am Bahndamm, ein Gemälde von Edward Hopper, ist das architektonische Vorbild für das aufragende Hauptgebäude in Psycho. Eine mehrstöckige, fehlproportionierte Villa im viktorianischen Stil: streng, erhaben, düster. Ein Gespensterfang, eine Alptraumbehausung. Ein solches Monstrum kann man nur ironisch, also repräsentativ bewohnen, leben läßt sich dort nicht. Warten auf nächtliche Besucher, die Phantasie wird sie materialisieren. Und besagt nicht der Konstruktivismus, daß wir es sind, die die Wirklichkeit erschaffen. Zum Beispiel diese Einsamkeit, die auch nur ausgedacht ist.
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