Octave und die Liebe

Ein Wort wie LIEBE ist derart ausgeleiert, vernutzt und entleert worden, daß es wundernimmt, wie noch immer … Andererseits passiert ja auch was, das in die Nähe dessen rückt, was einstmals dem Tempelbezirk zugeteilt war. — Eben faselt der Geck von ihr: seiner unsterblichen Liebe, die es ihm gestattet, sich der Gemeinheit enthoben und geweiht zu fühlen. Liebe dient ihm als ein Spiegel, in dem er sein Antlitz meint besser ertragen zu können. Lieb von hinten gelesen ergibt Beil. Auch ein Scharfrichter träumt von Liebe.


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