Drecksnest, sagt der Kommissar. Er spuckt nicht aus, doch man sieht, daß er es möchte. Bahnhofstrübsal, Morgennebel, nasse Wände. Ein Schnellzug schießt durch, Krähen flattern auf. Waschbetonbunker für drei Mülltonnen, einbetonierte Metallbügel für abgestellte und angeschlossene Fahrräder, Rollstuhlrampe zum unbesetzten Fahrkartenschalter. Das Bahnhofsbistro hat geöffnet, Kaffee bitte schwarz. Im Raum sitzen Einheimische, die auf den Regionalzug, der hier halten soll, warten. Sie sehen herüber zum Kommissar und seiner Begleiterin, die aus der Hauptstadt angereist sind, um herauszufinden, wer im Ort diese bestialischen Morde verübt. Die Schranke senkt sich, die Einheimischen springen wie auf ein Kommando auf. Was für eine Scheiße, sagt der Kommissar und sieht ihnen nach. Allzweckkleidung, Rucksäcke, Aktentaschen. Neben der Tasse liegt ein kleiner Zettel, auf dem steht geschrieben: Nicht hier.
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