Nur so tun als ob. Ich bin nicht Ich. Eine Außenstelle, ein Vorposten, ein verlassenes Fort. Das Kommando hatte ein gewisser Captain Mirrow, mit ihm brechen die Aufzeichnungen ab. Die Indianer sprechen nicht unsere Sprache, verängstigt hocken sie in der Ecke und sehen uns an. Wir sind demnach zu fünft: die drei ängstlichen Indianer, meine Begleiterin und ich. Man hat uns geraten, Fort January aufzusuchen. Dort hätten sie Vorräte und gute Verbindungen. Als wir hier ankamen, bot sich uns ein verstörendes Bild. Das Fort war intakt, aber das Haupttor stand offen und weit und breit niemand war zu sehen. Erst ihr Schluchzen machte uns aufmerksam auf die Indianer. Man hatte sie an die Abflußrohre angekettet, die vom Abort in die Tiefe führen. Die Besatzung muß den Ort fluchtartig verlassen haben. In den Unterkünften liegen Kleidungsstücke kreuz und quer, die Schränke und Schubladen sind voll mit persönlichem Besitz. Wir werden einige Zeit brauchen, um zu verstehen, was geschehen ist. January galt als solides Fort ohne hervorgehoben strategische Bedeutung. Hier brachte man seinen Dienst zuende oder bereitete sich auf den nächsten Schritt vor, offiziersmäßig gedacht. Ich bin Offizier, ich muß dies notieren. Mirrow kannte ich, nein: ich kenne Mirrow. Er wird noch leben, davon gehe ich aus. Harter Hund, Herz am rechten Fleck, kein Anfänger. Ich werde ihn finden müssen.
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