Der Film ist fast schon zuende, da kommt es zu einem beiläufigen Treffen zwischen Private Witt (James Caviezel) und First Sergeant Edward Welsh (Sean Penn). Ihre Wege werden sich trennen, sie können offen sprechen. Fühlen Sie sich nicht auch manchmal einsam, fragt der einfache Soldat. Ja, sagt der andere, aber nur, wenn ich in Gesellschaft bin. Der Sergeant bewundert den Soldaten Witt, sieht das Licht, das in ihm ist, nennt es magisch. (Ohne dieses Licht erlöschen Menschen von einem Tag auf den anderen, auch wenn sie noch viele Jahre leben, formal gesehen.) Auch in Ihnen erkenne ich noch einen Funken, sagt der Soldat. Skeptischer Sean-Penn-Blick (dafür wurde er geboren), keine Antwort. Er trägt die Frage oder die Antwort eine Szene weiter, Kippe im Mundwinkel, Abzeichen einer Abgeklärtheit, die Wunden heilen sollte und wohl auch half. Im Gras liegt einer, der ebenfalls raucht. Doch der Kamerablick geht weiter, folgt der Frage nach dem Licht oder dem kleinen Funken, Terrence Malicks Lieblingsidee vom Menschen folgend, der nämlich eine Erinnerung in sich trägt an das Paradies, und mit dieser ewigen Sehnsucht nicht fertig werden kann. Noch andere Soldaten liegen da im Gras, warten, grübeln, rauchen. Eigentlich handelt Der schmale Grat vom Gras, durch das feindselige Menschen gehen oder kriechen. Blutgesprenkeltes Gras.
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