Es gibt Orte, da möchte man nicht hin. Andere sagen, auch Wohlmeinende, daß es dort schön ist, entspannt, angenehm. Doch widerspricht dies dem eigenen Empfinden. Kaum betrete ich einen solchen Ort, werde ich unruhig oder fange an, laut zu werden, singe Lieder (Beschwörungen) und höre gar nicht mehr auf, so zu tun, als fühlte ich mich fast wie zuhause. Ich sende also aus, um nicht empfangen zu müssen. Permanent. Ich werde zum Singsang, zum Kumpelschwätzer, zum Hansdampf. Andere verfolgen abweichende Strategien und machen sich unsichtbar, versuchen es wenigstens. Die Stärke bestünde darin, vielleicht, einen widrigen Ort auszuhalten, seine Energien, die nicht unerheblich sind, durch sich durchlaufen zu lassen, nicht zu kommentieren, lediglich zu registrieren – um anschließend frei zu sein. Oder nahezu frei. Denn solche Orte laden sich permanent auf, und es ist interessant, wer sie negativ auflädt und durch was. Manchmal reicht eine Stimme, und es fährt mir durch Mark und Bein.
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