Offenes Fenster, Nacht

Der unaufhörliche Wind aus Westen trägt Stimmen heran. Als würde gefeiert oder einem Spektakel beigewohnt, das Beifall provoziert. Früher wäre ich dem Wind gefolgt und gegen ihn angegangen, hätte nachgesehen, was er mir verspricht. Das muß ich nun nicht mehr tun und bin diesbezüglich frei. Die Geräusche lassen nach, der Wind läßt nach in seinem Wehen. Nachtgeräusche. Niemand murrt. Schon reden die Zweige der hohen Bäume, wispern die Blätter.


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