Was ist das Beste an der Nacht – niemand redet.
Es gibt Lagen, da zieht man sich in ihr Schweigen zurück: wandelt und sinnt unter dem Mond.
Der Rosenstock hält sich durch die Jahre und ist jedes Jahr schön.
Ich sollte schlafen gehen, aber die Nacht lädt mich ein, wach zu sein.
Untertags kreischen die Sensen und rasseln die Motoren. Ich erwachte gestern in der Früh von den Geräuschen des motorisierten Grünschnitts. Job: Hecken stutzen, Gras stutzen, mehr nicht.
Während Hecken, Gras und das Pflanzliche lautstark und wirkungsvoll gestutzt wurden, geriet ich aus einem Traum, der ein 8-Uhr-morgens-Traum war, eine Menschenquälerei betreffend. Bilder aus dem Arsenal der Ängste.
Was ist das Schlimmste an der Nacht – niemand spricht.
Das läßt sich aushalten. Leben als Geduldspiel, als fortwährende Disziplinierung der Sinne.
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