Es ist spät. Zeit nach Hause zu gehen. Die Straßen leeren sich, die Laternen leuchten. Die Nacht ist lau, am Himmel funkeln die Sterne. Die Gespräche machen trunken, der Wein hilft nach. Das Pflaster glänzt vom Abrieb der Schritte. Wenige sind berufen, die Schönheit zu sehen. Wer könnte sie begreifen, es wenigstens versuchen. Die Philister schlafen bereits und schnarchen in weichen Betten, wer aber ist da, den Mond anzubeten und die himmliche Nacht. Was ist mit der Schönheit geschehen, daß sie nicht mehr das Wichtigste ist. Warum ist die Schönheit herabgewürdigt worden zur Gewerblichkeit, was haben sie gemacht aus unserem heiligen Leben. Vorn dort leuchtet mit künstlichem Licht eine Heimstätte der städtischen Nacht, dort bekommen wir zu trinken. Wir müssen sprechen, können jetzt nicht schweigen. Der Augenblick zählt, in ihm ist die Ewigkeit. Gleich schreiben wir das auf. Und würden wir sterben, wäre jetzt der rechte Augenblick. Nur Feiglinge brauchen Zukunft.
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