Wie blind

Es gibt nichts zu sagen. Es sei denn, es sagt sich was. Was denn? Der Sommer stillt die dürftigen Bedürfnisse. Am Strand liegen und nicht denken. Nicht denken als Zivilisationszwischenstand. Atmen als Grundbedürfnis. Selbstbefragung später. Die Wogen kommen und gehen. Die Gischt. Die Wolken ziehen gemächlich obenüber, ich möchte ihnen einzeln Namen geben. Zwischendurch Krebsnachrichten und wir schlucken. In der Lebenslotterie sind wir hilflos und ziehen jeweiliges Los. Aber das ist keine Antwort. Es wurde auch nicht eine Frage gestellt.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Wie blind

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert