Wie unwirklich Schönheiten sind. Nachmittage auf Friedhöfen fernab des Geschehens. Manche Grabstellen wie Hilferufe, andere den Lebenstriumphen nachgebildet. Ein schmales Denkmal jedem Toten. Es wurde gelebt und gelitten. Etwas Heldenhaftes im Durchstehen des eigenen Lebens. Uniform die Grabstellen der jungen Soldaten – noch auf dem Todesacker in Reih und Glied. Einer wie der andere, nur dem Namen nach unterschieden. Die Todesdaten dicht beieinander. Irgendeine Todesnacht, irgendein Gefecht. Die Historiker wissen, wann wer wo starb, auch die Familien wissen es. Wie werden wir sterben, und welches Denkmal setzt man uns. Fragezeichen, Zeichenfrage.
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