Der Rahmen

Mir war, denke ich jetzt, nachts und kurz vor dem Zubettgehen, eigentlich immer schon, als sei ich recht eigentlich tot oder nahe dem Tod oder hinter dem Tod – ich kann es nicht sagen. Ich weiß nicht einmal, ob der Tod mich sonderlich interessiert. Mein Gott ja, möchte ich wegwischend sagen, und habe mich bereits ein paar Male abgewendet, als er tatsächlich kam und da jemand lag und tot war, regungslos und weg, fort für immer. Keine Antwort mehr, und du fehlst für alle Zeit. Das schluckt sich nicht herunter, das trägt sich, sagt man, ab mit der Zeit, aber das stimmt nicht. Deshalb denke ich, daß die Toten mit uns sind und nicht verlassen.


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