Nenn mich nicht

Ich habe mich nun gewöhnt. Kenne die Regeln, befolge sie. Morgens, mittags, abends. Nachts bin ich woanders, verrate es niemandem. Wenn ich etwas weiß, melde ich mich. Weiß ich es nicht, melde ich mich nicht. Werde ich gefragt und weiß es nicht, sage ich, daß ich es nicht weiß. In den Pausen halte ich mich an die Gruppen, die Gruppen sind stark. Sehen alle in eine Richtung, sehe ich ebendort hin. Niemand kennt meinen wirklichen Namen, nicht einmal ich selbst.


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