Unter seinem Hut

Das Feld war leer. Die Bäume standen reglos im Nieselregen. Der Himmel hatte zuvor noch geleuchtet, die Wolken sahen aus wie Raubfische, teils schon entfleischt. Da standen die tausend leeren weißen Wohncontainer für Flüchtlinge umgattert im gelb-orangen Geländeüberwachungslicht. Die Hallen des Hangars waren unterschiedlich beleuchtet, grün und blau und grau. Im Toilettenhäuschen knallte die Stahltür in den Rahmen, als ich es betrat. Niemand dort, zwei von drei Urinalen unbenutzbar. Entlang der Friedhofsmauer zurück zum Ausgang Ost. Wie leer und schön das Feld ist, wenn es regnet oder ungemütlich wird. Ich habe sehr gelächelt. Dem Spätkaufverkäufer, der nicht geöffnet haben darf, habe ich gesagt, wie schön dieser Tag ist im Regenniesel und fast ohne Menschen, und er hat gestrahlt. Ich kenne ihn kaum, ich dachte, er sei ein mürrischer Mensch.


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