Funkverkehr

Die Tristesse der zurückliegenden Monatemonate hat mich verschandelt. Begegne ich mir im Spiegel, nicke ich stumm. Doch ich möchte tapfer sein, nicht unnütz klagen. Andere haben es schwerer, schleppen andere Gewichte (Wer wiegt das und wo?). Ich atme durch die Lüftungsschlitze meines Geistes und übe täglich Geistesgegenwart. Ich solle es darin nicht übertreiben, wurde mir geraten. Die Dinge seien verständlich genug und entwickelten sich gut. Es sei Zeit für Vertrauen. Ja, ich erinnere mich an das elfte Gebot, ich habe es selbst aufgestellt, da es damals vergessen wurde. Es lautet: Du sollst nicht nerven.


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