Früh auf. Sonne dringt durch alle Ritzen. Trotz nächtlicher Schreibsitzung bin ich hellwach und energiegeladen (blödes Wort). Zu dem People’s Convoy, der auf Washington D.C. zurollt, habe ich nachzutragen, daß ich nachts noch (dort war es früher Abend, Sonnenuntergangslicht auf einem Autobahnrastplatz) eine evangelikale Predigerin zu den Truckern und ihren Begleitern habe sprechen sehen und hören – das klang nicht gut. Sie war haßerfüllt und biß sich in etwas fest, das sie Kommunismus nannte. Ich behalte die Sache im Auge, ahne aber nichts Gutes. Wenn die Glaubensverrückten einer Sache sich annehmen, ist sie so gut wie verloren. Dann wird nur eine Unwirklichkeit gegen eine andere ausgetauscht.
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