Voran voran

„Keine Atempause / Geschichte wird gemacht / Es geht voran.“ (Fehlfarben, Monarchie und Alltag, Oktober 1980)

Damals blickten wir in die atomare Apokalypse.

Als Schüler daddelten wir um das Thema herum oder gaben uns kritisch oder betroffen. Es drückte auf uns ein – doch wir waren jung genug und vital und lustig manchenteils, um die ungewisse Gefahr wegdrängen zu können.

Die politischen Verhältnisse waren eingefahren, verstockt und total verrückt. Kalter Krieg in der Entspannungsphase, erneut angespannt. Die Russen waren in Afghanistan einmarschiert (1979).

Eine Abscheu vor Geschichte habe ich dem Stück entnommen und später auch dem Studium. Sie schreibt sich mit Blut, Schweiß und Tränen, und das hört nicht auf.


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