Mittwoch und Märzsonne, Spatz vorm Fenster

Wie schön diese Tage sind – halbwegs fern des Schreckens. Nachts noch die Kälte. Kurzfristig bin ich zu Pessimismus bereit, nicht auf lange Sicht. Das Schlimme wird als solches erkannt und muß endlich schwinden. Wo Krieg herrscht, wird Friede einziehen. Menschen gehen oft zu weit, vor allem, wenn sie Angst haben. Das Leben übernimmt dann die Aufgabe, sie zu erinnern, wer sie sind und wohin sie gehören. Ein schmerzhafter Prozeß. Oft dauert er Jahre. Auch hier werden wir zueinander finden, falls wir uns verloren haben. Daß wir nicht das Schlimme wollen, eint uns.


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