In mir ist etwas über die Jahre und Jahrzehnte derart zusammengestaucht worden, daß ich Lust habe, in einem Akt der Selbstentäußerung all dieses Stopfgansmäßige auszuwürgen und auf einem Speisetisch namens Buch oder Text anzurichten und zum Verzehr freizugeben. Wer liest, muß ja nicht essen. Ich handle von diesem Preßwerk namens Mensch in der zweiten oder dritten oder vierten Moderne unter der fünften oder sechsten Laterne und gäbe den siebten Himmel dafür, daß es mir gelingt, diesen Schwachsinn, den ich und wir ertragen haben, nachzuzeichnen für die glorreichen Generationen nach uns. Aus jedem Plus haben sie ein Minus gemacht, wir wurden und werden enteignet. Wer „sie“ sind, habe ich umschrieben, ein paar Texte weiter unten, leicht daran zu erkennen, daß ich Absätze gesetzt habe. Diese Zivilisation hält nur deshalb und so gut, weil es Menschen gibt, die tagtäglich gute Arbeit leisten und, wie man das einmal nannte, anständig sind.
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