Kurzzeitig Glücksgefühle, ein aufschießendes Wohlbehagen. Übermütig wie der Frühling, dieser Schurke, dieser Glücksritter. Ich würde das schnellste Pferd satteln lassen und dann auf und davon. Vieles ist mir viel zu langsam – sagt der, der selbst schon Schnecke war. Ein neues Tagebuch begonnen und über die Heilung sinniert. Eigene Verletzungen und die des gesellschaftlich-gemeinschaftlichen Erbes reflektierend. Mich entschlacken, die Wahrheit sagen. Niemanden schonen, mich selbst am wenigsten. Der Frühling ist ein forscher Reiter. Morgentau auf seinen Schläfen, Winterschlafensreste in seinen Augenwinkeln.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.