Sätze sind Fetzen im Wind. Ich erkenne das Zerschlissene an den Wörtern, die aneinander gehängt und verkettet wie Arbeitssträflinge gemeinsam trotten durch Staub oder Schnee. Nicht ohne das Flattern grauschwarzer Wimpellappen darüber mit Zeichen, die niemand mehr versteht. Die Sonne verschattet, die Seelen zerschunden. Aus endlosem Leid bastelt sich Stück für Stück das Verwegene eine stabile Aus- und Zuversicht.
Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.