Mein Auto soll nicht mir sprechen. Ich weiß selbst, daß ich nicht angeschnallt bin.
Kaum schreibe ich hier was, teilt mir das Programm mit, ich hätte einen x-tägigen Lauf. Aber ich möchte keinen Lauf haben – der interessiert mich nicht. Ich schreibe nicht, um einen Lauf zu haben. Was geht es das Programm an, ob ich schreibe und wieviel.
Allerdings bin ich informiert und weiß bereits, daß ich hier das Produkt bin und nicht der Produzent. Ökonomisch und informationstechnologisch mag das stimmen, doch ich denke diesbezüglich nicht ökonomisch oder technologisch, sondern poetisch-intellektuell.
Das Medium möge nicht die Botschaft sein, dekretiere ich.
Die Botschaft lautet: Wie überlebe ich in der Informationsgesellschaft, ihre interessanten Mittel und Werkzeuge nutzend. Noch einmal: Keiner dieser Texte wäre entstanden, gäbe es nicht Texte und Tage. Ich habe das so gesetzt.
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