Die Ehre der Doggen

Ich liebe die Reichen. Wenigstens sie sollen glücklich sein und ein Bild berückender Sorglosigkeit geben. Woran immer es mangeln mag, zumindest nicht am Geld. Den vielen anderen fehlt dauernd Geld, das macht sie gierig und geschmeidig. Als Reicher muß man fürchten, daß sie, versehentlich unbeaufsichtigt, einem in den Hundekorb springen; den Rest darf man sich nicht einmal denken. Ich liebe die Reichen, da ihre Sorgen anderer Natur sind. Wo läßt man sie in Ruhe, wem können sie trauen. Niemandem nirgendwo. Reservate, hohe Zäune, Sicherheitskrempel. Ich liebe die Reichen, da sie eine Sehnsucht auf sich ziehen, die an die Sehnenden zurückgesandt diese verbrennen müßte.


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