Markensterben

Vor Jahren sah ich einen nostalgischen Dokumentarfilm über die Fruchtgetränkemarken in Kuba. Es waren hunderte und ebenso viele klangvolle Namen. Der Film zielte nicht darauf ab, für Fidel Castro Propaganda zu machen oder seinen kubanischen Weg, die Ideen von Karl Marx und Friedrich Engels zu interpretieren und umzusetzen; er wollte zeigen, was es gab und geben kann, wenn nicht nur eine Marke, nämlich Coca Cola, dominiert. Ich habe mir gemerkt, wie die Zeitzeugen die Namen der längst verstorbenen Marken aussprachen, und da es um die Vergangenheit ging, der niemand mehr etwas anhaben kann, leuchteten ihre Augen.


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