Gefühle geben

„Bis heute Abend“, flötet der Vater. Das könnte auch die Mutter flöten. Meine Eltern flöteten nicht. Es gab nicht dieses Bedürfnis, anderen ein sogenanntes gutes Gefühl zu geben. Wozu auch – für die guten Gefühle, wie für die schlechten, ist man ganz und selbst verantwortlich. Wer würde denn ernsthaft und bei Verstand wollen, in die Gefühle eines anderen zu regieren. Das ist Unfug und berührt die Gegend, die als Manipulation berüchtigt ist.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Gefühle geben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert