Die anfängliche Begeisterung ist stets das Schwierigste, wenn es um große Kollektive geht. Alles stürmt los, emotional und idealistisch und voll des guten Willens. Nach ein paar Wochen werden die ersten müde. Andere fragen, wo wir eigentlich sind. Ja, gute Frage. Wohin sind wir gerannt, wo befinden wir uns nun. Der Begeisterung folgt die Entgeisterung auf den Fuß. Deshalb soll man in politischen Angelegenheiten die Fassung bewahren. Politik bleibt „die Kunst des Möglichen“ (Bismarck). Oft gilt es, Schlimmeres zu verhindern. Sie ist nichts für Missionare, nichts für Philosophen, nichts für Idealisten. Zur Not ist Knäckebrot Pizzateig, wenn es dem Frieden dient.
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