Wie es ist

Meine Hände schlagen nun feine Falten. Ich bestaune sie, als seien sie mein schönstes Werk. Zuverlässig liegen die Adern darunter, diese Bahnen, diese Stränge, diese Kabel. Eines Tages werde ich brüchig sein und spröde wie altes Papier, rissig wie Leder, das niemand mehr pflegt. Ich befinde mich im Übergang und beobachte die Spuren, die das Leben an mir läßt. Ich möchte nicht einen Tag jünger sein, als ich bin, auch keinen Tag älter. Es ist falsch, sich der Zeit im Körper zu widersetzen, mindestens töricht. Ich möchte eines Tages sterben, ohne zu klagen.


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